Fürther Nachrichten

19. Dezember 2005

Die festen Vorsätze eines Weltenbummlers

„Geschichte und Geschichten”: bruno da Todis Bilder und Installationen in Oberasbach

 
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Denkmäler für die unschuldigen Toten

Kunst gegen das Vergessen: bruno da Todis Holzstelen für die Opfer von Terror und Gewalt
 Der lange, schmale Holzpfahl auf dem Arbeitstisch im Atelier von bruno da Todi ist grob behauen, menschliche Körper sind darauf angedeutet – ein chaotisches Geflecht von Leibern. „You will never break us” (Ihr werdet uns nicht zerbrechen) ist auf einer der Seiten eingeritzt – das mutige Bekenntnis der Londoner Bevölkerung nach den kürzlichen Anschlägen von Terroristen.

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Farbenspiel zum Thema Menschenrechte
Zwischen Ernst und Witz: Ausstellung von bruno da Todi
Hölzerne Stelen, die wie archäologische Fundstücke der Mayas, Inkas oder afrikanischer Völker anmuten, Zeichen wie aus den Anfängen von Schrift, repräsentieren im „Artelier” das Werk Bruno da Todis. Säulengruppen, die für Themen der Menschenrechte stehen, mahnen symbolhaft, erinnern an „das Recht und die Pflicht, Mensch zu sein” und sich auch so zu verhalten.

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Schwabacher Tageblatt

24. Oktober 1997

Kultur-Notizen

Interessante Ausstellung – Eine neue Kunstausstellung bietet derzeit Juwelier Zeller.

Erlanger Nachrichten

28. November 1986

Aus Collage und Verfremdung
Vom Menschen und seiner Realität
Bilder von bruno da Todi in der Deutschen Bank

„Als Maler will ich den Menschen kennen lernen. Ich möchte von ihm und seiner Realität sprechen“. Der Italiener bruno da Todi verarbeitet seine Vorstellungen von Menschen in seine Bilder. Er sieht sie in komplexe Beziehungsgeflechte verstrickt und in ihrer eigenen deformierten Umwelt untergehen. Für seine Auseinandersetzung mit dem Thema Mensch schuf sich der in Nürnberg lebende Künstler eine eigene Mischtechnik aus Collage und Verfremdung. In der Schalterhalle der Deutschen Bank in der Nürnberger Straße 37 sind seine „Glanz“-Werke bis zum 12. Dezember ausgestellt.

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Nürnberger Nachrichten

14. April 1983

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Gewalt hinter Lack
Collagen von bruno da Todi in der Tassilo-Galerie

Im Grunde sind es ja handfeste Materialbilder, raffiniert zusammengemixt aus Stofffetzen, Sand, Farbe und Glanzlack, die der Italiener bruno da Todi derzeit in der Galerie „Tassilo“ (Sielstr.5) sehen lässt. Aber was er mit diesen Alltagsdingen anstellt, zielt von allem Materiellen fort, zwingt dem trivialen Stoff, aus dem seine Bilder sind, geistige Dimensionen von aktuellen Menschheitsfragen hinein.

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Abendzeitung

16. März 1983

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Verrückte Träume und tödliche Leere

Zum ersten Geburtstag des Nürnberger Tassilo-Theaters gibt es in der Sielstraße wieder einmal eine Kunstausstellung: bruno da Todi, italienischer „Weltbewohner“ mit derzeitigem Noris-Wohnsitz, zeigt Bilder in Mischtechnik, die auf den ersten Blick technisch stärker fesseln als motivisch (weil da bisweilen Zufall im Spiel zu sein scheint), dann aber doch viel humanistische Gefühle erkennen lassen.

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Nürnberger Zeitung

15. März 1983

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Sonne über Blutspuren
Bilder von bruno da Todi in der Tassilo-Galerie

Über vier aus übereinander geschichteten rauen Stoff-Fetzen und durchlöcherten Lappen zusammengesetzten menschlichen Gestalten steht zaghaft eine rosarote Sonne. Unterhalb davon durchzieht ein roter Farbstreifen wie eine hässliche Blutspur das Bild. Die Figuren krümmen sich in hilflosen Verrenkungen, Ausdruck für unerträgliche Seelenqualen. An der Stelle des Kopfes gähnt ein in die Sperrholzplatte gebranntes Loch.

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Action Républicaine

6. April 1979

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bruno da Todi – Auf der Suche nach dem Optimismus
von Louis Bresson
Wenn es eine Gemäldeausstellung gibt, wo man gerne übe einige Sitzplätze verfügen würde, um in aller Ruhe betrachten zu können, dann ist es sicher die, die uns bruno da Todi gerade zeigt.

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République du Centre

3. April 1979

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bruno da Todi: Reize und Qualen
von Robert Robinet

Besorgter Bruno…verführerischer Bruno…

Von den „Wäschestücken“ über zwei Massenmorde, einige Witwen und einer Kreuzigung bis zu den „Gehenkten von Damaskus“ führt der Weg bruno da Todis durch schmerzvolle und mystische Ängste. Doch welch ein Charme, um dies auszudrücken!

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